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Aktuelle Meldungen vom Freien Institut für Bildung e.V.

Ich bin raus. Über Extremismusausstieg #4

Claas

„Faszination Extremismus“ – Ein Überblick über zugrunde liegende Prozesse – Claas Pollmanns (TU Chemnitz)

Was macht die „Faszination Extremismus“ aus? Was veranlasst Menschen Teil einer extremistischen Gruppe zu werden? Und was bewegt sie diese Gruppe wieder zu verlassen? Mit diesen Fragen setzt sich der Sozialpsychologe Claas Pollmanns in seinem Vortrag auseinander. Er erläutert die Prozesse, welche dem Interesse für, sowie Ein- und Austritt in extremistische Gruppen zugrunde liegen.

25. Juni 2019, 18.30
Vortragssaal der Stadtbibliothek Chemnitz
Eintritt frei

Written by wolframette

18. Mai 2019 at 09:11

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Ich bin raus. Über Extremismusausstieg #3

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Am 28. Mai findet die dritte Veranstaltung unserer Reihe „Ich bin raus. Über Extremismusausstieg“ statt, zu der wir Sie und Euch ganz herzlich einladen möchten.

Felix Benneckenstein aus München wird über seine Erfahrungen in der rechten Szene, über den Ausstieg und die Zeit danach berichten.

Felix Benneckenstein war viele Jahre ein aktiver Neonazi in Bayern. Bekannt war er dort als rechter Liedermacher und als Redner bei Demonstrationen. 2011 stieg er gemeinsam mit seiner Frau Heidi Benneckenstein aus der Szene aus und gründete die Aussteigerhilfe Bayern. Beide treten die beiden an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen auf und berichten über ihre Erfahrungen aus ihrer aktiven Zeit als Neonazis.

Wir bitten um Anmeldung per email an: post@fib-chemnitz.de

28. Mai 2019, 18.30
Vortragsaal der Stadtbibliothek Chemnitz
Eintritt frei

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen, die sich menschenverachtend benehmen.

Written by wolframette

18. Mai 2019 at 08:39

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Ich bin raus. Über Extremismusausstieg #2

Bildschirmfoto vom 2019-04-28 12:06:45

Was fasziniert an der rechten Szene? Warum geraten Menschen in sie hinein – aus welchen Gründen gelingt es dem/der einen oder anderen, sie wieder zu verlassen? Was für ein Leben erwartet sie danach? Lassen sich dafür abseits der immer individuellen Lebensläufe Regeln finden? An welchen Stellen sind Hilfestellungen von Angehörigen und Freunden möglich? Wo liegt die Verantwortung der Politik?

Der zweite Abend der Reihe „Ich bin raus. Über Extremismusausstieg“ hat das Aussteigerprogramm Sachsen und den mobilen Beratungsdienst des Kulturbüros Sachsen zu Gast. Ein Film wird gezeigt, der einen Aussteiger aus der militanten Neonazi-Szene begleitet.

Ricardo vom Aussteigerprogramm Sachsen und Steven Seiffert vom mobilen Beratungsdienst werden über Einzelfälle sprechen und die Strukturen bzw. gesellschaftlichen Bedingungen erläutern, auf die rechte und rechtsradikale Organisationen sich stützen können.

9. Mai 2019, 18.30
Kraftwerk e.V., Kaßbergstraße 36, 09112 Chemnitz

Der Eintritt ist frei


Hinweis: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, gewaltverherrlichende oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Written by wolframette

28. April 2019 at 16:03

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Café Philo im Wintersemester 2019/2020

„Strahlend wird die Zukunft sein …“

Für uns moderne Menschen ist Zukunft vielleicht die wichtigste Zeitdimension. Wir leben aus Erwartungen, Hoffnungen und Risikokalkulationen, getragen von dem alles andere als selbstverständlichen Glauben an den Fortschritt -: dass die Zukunft irgendwie besser sein werde als die Gegenwart. Das unterscheidet uns von Menschen, die in traditionellen Gesellschaften in der Überzeugung leben, dass die Welt sich gleich bleibt.
Aber es vermehren sich die Indizien, dass dieser Optimismus trügerisch sein könne. Das kapitalistische Wirtschaftssystem entpuppt sich immer mehr als eine globale Selbstzerstörungsmaschinerie. Damit sind der Begriff und die Vorstellung von Zukunft, die uns bevor wenigen Jahrzehnten vertraut waren, erschüttert. Grund genug, sich dieses Themas im Café Philo anzunehmen.

Die vier Veranstaltungen teilen sich nach gegenwärtigem Stand der Planung auf wie folgt:

  1. Einführung
    8.10.2019, 19.00, Lokomov: Einführung
  2. Zur Geschichte der Zukunftsprognosen
    5.11.2019, 19.00, Weltecho Club
  3. ‚Die Zukunft ist Geschichte‘. Wenden, Umbrüche, Krisen und enttäuschte Hoffnungen
    7.1.2020, 19.00 Buchhandlung Lessing & C0.
  4. Kapitalismus – das System ohne Zukunft?
    4.2.2020, 19.00 Arthur

Written by wolframette

26. April 2019 at 13:28

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Café Philo: Hass #2

 

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Die Wirkungskette Fanatismus – Hass – Gewalt

Was ist Fanatismus? Wodurch unterscheidet er sich von einer starken Überzeugung?
Die Genese von Fanatismus? Unter welchen Bedingungen mündet Fanatismus in Hass?
Hass als mentale Vorbereitung von Gewalt. Das Syndrom der Gewaltbereitschaft.
Das Phänomen der Selbstmordattentäter und Assassinen. Rassismus und Hass.

7. Mai 2019, 19-22.00
Weltecho Club, Annaberger Str. 24, 1. Stock.

Moderation: Thea und Bruno Johannson

Der Eintritt ist frei

 


 

Das Café Philo ist eine Kooperationsveranstaltung mit der VHS Chemnitz 

 

Written by wolframette

26. April 2019 at 12:45

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Ich bin raus! Über Extremismusausstieg #1

 

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Als Reaktion auf die Chemnitzer Ereignisse im Herbst 2018, die erst jüngst wieder im Stadion des CfC eine unerfreuliche Neuauflage erlebt haben, haben wir, eine Gruppe Aktivist*innen, unterstützt vom Freien Institut für Bildung, eine vierteilige Vortragsreihe organisiert, die sich mit dem Einstieg in die rechte Szene und dem Ausstieg aus ihr befasst. Eingeladen sind zwei Aussteiger, die über ihre Erfahrungen sprechen werden, das Aussteigerprogramm Sachsen und das Kulturbüro Sachsen, sowie Claas Pollmanns von der Professur für Sozialpsychologie an der TU Chemnitz.

Den Anfang machen wir am 9. April mit CHRISTIAN WEISSGERBER aus Berlin. Bis 2010 war er in der Neonaziszene in Thüringen aktiv. Dann stieg er aus. Seit 2012 klärt er an Schulen, Universitäten und in Abendveranstaltungen über die rechte Szene auf. Er hat in Berlin, Paris und Jena Kulturwissenschaft studiert. Zur Buchmesse in Leipzig erscheint sein Buch »Mein Vaterland. Warum ich ein Neonazi wurde«. Ein faszinierender Weg, über den wir Näheres zu erfahren hoffen.

9. April 2019, 18.30, Neue Sächsische Galerie

Der Eintritt ist frei.

Bei der Veranstaltung wird es einen Bücherstand geben, wo Sie »Mein Vaterland« und andere Bücher zum Thema erwerben können.

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

9. Mai, Kraftwerk
28. Mai, Vortragssaal der Stadtbibliothek
25. Juni, Vortragssaal der Stadtbibliothek.

Sie werden an dieser Stelle noch gesondert angekündigt.

Written by wolframette

22. März 2019 at 12:14

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Café Philo Hass #1


Hate is just a four letter word

Die geächtete Emotion

Hass gehört mit Ärger, Wut, Zorn und Empörung zu den aggressiven, nach außen gerichteten Emotionen. Unter ihnen gilt er als besonders destruktiv. Während Wut und Zorn verrauchen, ist der Hass erst zufrieden, wenn der Gehasste zerstört ist. Selbst das ist manchmal nicht genug. Hassen kann man auch noch den Toten. Der Hass kann zum Lebensinhalt werden und zum Selbstbild einer Person gehören. Er gilt als irrational und resistent gegen gute Gründe. Deshalb ist er geächtet. Man darf sich ärgern, wüten, zürnen; hassen darf man nicht.

Doch wie fühlt es sich an zu hassen? Ist es immer irrational? Was unterscheidet Hass von anderen Emotionen mit aggressiver Tendenz? Wie verhält er sich zur Verachtung? Kann, soll und muss er „geheilt“ werden? Über diese und weitere Fragen, möchten wir gern mit Ihnen ins Gespräch kommen.

2.4.2019, Komplex-Theater (Zietenstraße 32)

Moderation: Jan Friedrich, Georg Spindler

Eintritt frei

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22. März 2019 at 11:27

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Café_Philo: Toleranz #4

Der / Die / Das Fremde

Toleranz gegenüber Fremden gilt als Bedingung des Zusammenlebens in einer modernen Gesellschaft. Aber was ist eigentlich das / der Fremde? Welche Möglichkeiten der Beziehung zum Fremden haben wir und ist Toleranz im Spektrum dieser Möglichkeiten nur eine Art Minimalbeziehung? Welche Funktion hat diese Beziehung, was sind ihre Ermöglichungsbedingungen und was passiert, wenn diese Bedingungen brüchig werden?

5.2.2019, 19.00, Lokomov

Moderation: Wolfram Ette, Jan Friedrich

Eintritt frei

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4. Februar 2019 at 01:03

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Café_Philo: Toleranz #3

Toleranz in der Bildung

Im Zentrum aller Diskussionen über Toleranz steht eine paradoxe Frage. Wie gehen wir mit denen um, die nicht tolerant sind, bzw. denen wir fehlende Toleranz unterstellen? Können wir diejenigen tolerieren, die die Spielregeln der Toleranz nach unserem Verständnis nicht befolgen? Wenn wir uns aber diesen Menschen gegenüber nicht tolerant verhalten: Verletzen wir dann nicht selber diese Spielregeln?

Einer der gesellschaftlichen Bereiche, in denen diese Paradoxie am empfindlichsten zu spüren ist, ist die Bildung, insbesondere die Schulbildung. Wie geht man als Lehrer / als Lehrerin mit inhumanen Positionen um, die in der Klasse vertreten werden? Wie geht man damit gegebenenfalls im Lehrerzimmer um? Schulen sind kleine, ziemlich geschlossene Gemeinschaften. Was sind die Folgen praktizierter Intoleranz gegenüber Positionen, die ich mit meiner Vorstellung von Humanität nicht vereinbaren kann?

Zu diesem Café Philo möchten wir insbesondere auch Lehrerinnen und Lehrer einladen. Sie kennen das Problem aus der Praxis, sie haben Fallgeschichten vor Augen, an denen sich das Problem in substantieller Weise diskutieren lassen könnte.

15. Januar 2019, 19.00
Lesecafé Odradek, Leipziger Straße 3-5
Moderation: Jan Friedrich, Wolfram Ette

Der Eintritt ist frei

Written by wolframette

8. Januar 2019 at 09:06

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Widerstand ohne Hoffnung

Zur Aktualität der »Ästhetik des Widerstands«

Vortrag und Diskussion mit Wolfram Ette

Peter Weiss‘ »Ästhetik des Widerstands« schildert die politischen Aktivitäten mehrerer junger Leute, die sich während der 1930er und 40er Jahre im antifaschistischen Widerstand befinden. Gleichzeitig stellt der Roman den Versuch dar, die Geschichte der Kunst, insbesondere der bildenden Kunst auf diese Tätigkeit des Widerstands zu beziehen und in ihrem Licht lesbar zu machen. Was aber ist Widerstand? Widerstand ist der Versuch, das Richtige zu tun, auch wenn die Aussichten, damit Erfolg zu haben, gering sind. Pointiert formuliert, setzt sich Widerstand ein für eine verlorene Sache.

Der Vortrag wird sich in Form einer Montage kleinerer Textabschnitte, Filme und Bilder mit der Frage beschäftigen, ob wir bei allen Unterschieden in den gegenwärtigen politischen Entwicklungen etwas mit diesem Ansatz anfangen können. Ist Widerstand erst dann sinnvoll, wenn er auf die Hoffnung verzichtet, er könne am Ende gewinnen? Muss sich linke Politik im Angesicht der unausweichlichen globalen Bedrohungen nicht in dem Sinne neu erfinden, dass sie auf die Fortschrittsversprechen verzichtet, den Kommunismus und Kapitalismus seit je miteinander verbunden haben? Ist emanzipatorisches Handeln im Angesicht des Untergangs möglich, worin besteht sein Sinn, worin besteht sein Glück? Wer die Illusionen satt und Lust auf die Wirklichkeit hat, ist herzlich eingeladen.

8. Januar 2019, 20.00

Lesecafé Odradek, Leipziger Straße 3-5

Written by wolframette

8. Januar 2019 at 08:58

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